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UNSER ANSATZ: DIE KÜNSTLERISCHE AUSEINANDERSETZUNG
Wegen ihrer existentiellen und sozialen Bedeutung werden Erinnern und Vergessen immer wieder Thema in der europäischen Kultur und Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung. Daran knüpfen wir an.
Unser Ansatz, sich mit dem dementen Leben auseinanderzusetzen, verlässt die Wege der „klassischen“ Beschäftigung und Öffentlichkeitsarbeit mit einem solchen „sozialen Thema“.
Es geht nicht um wissenschaftliche Explikation und um spezifische Aufklärungs- und Informationsstrategien.
Vielmehr gilt, was Oliver Sacks über seine Beschäftigung mit Menschen gesagt hat, die an der Europäischen Schlafkrankheit litten: „Der Dialog über die Befindlichkeit kann nur in menschlichen, vertrauten Begriffen geführt werden, nur dann, wenn es eine direkte menschliche Begegnung gibt.“
Eine direkte menschliche Begegnung setzt die Bereitschaft voraus, sich anderen Perspektiven zu öffnen. Das Projekt „Erinnern-Vergessen: Kunststücke Demenz“ lädt mit künstlerischen Mitteln dazu ein, Demenz als Lebensweise wahrzunehmen und mit einer eigensinnigen und geheimnisvollen Welt in Kontakt zu treten.
In der künstlerischen Auseinandersetzung sollen fremde und überraschende Seiten der Demenz sichtbar werden.
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